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LeMi-Fachtag „An(ge)kommen im Bayerischen Schulsystem“

Über 100 Lehrkräfte unterschiedlicher Schularten sowie Referendare und Studierende nahmen an den LeMi-Fachtagen in München (10. November 2017) und in Nürnberg (8. Dezember 2017) teil. Die ganztägigen Veranstaltungen mit dem Titel „An(ge)kommen im Bayerischen Schulsystem“ wurden vom Arbeitskreis „Lehrer mit Migrationsgeschichte“ in Kooperation mit der Giesecke & Devrient Stiftung und dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst durchgeführt und griffen einige der schwierigen Fragestellungen aus dem schulischen Alltag auf: Während der Impulsvortrag sich der interkulturellen Wertebildung widmete, beschäftigten sich die angebotenen Infoshops unter anderem mit Themen wie Alphabetisierung, sprachsensibler Fachunterricht und Deutsch als Zweitsprache, Beschulung von Kindern mit Fluchthintergrund sowie Umgang mit Traumatisierung bei Kindern. Der ISB-Arbeitskreis LeMi informierte im Rahmen der Fachtage über die Ziele und Schwerpunkte seiner Arbeit und stellte einige aktuelle statistische Daten zu Schülern mit Migrationshintergrund an bayerischen Schulen vor. In München beantwortete der Ministerialrat Herr Dr. Ulrich Seiser in einem Interview Fragen zu aktuellen Vorhaben und Projekten des Bayerischen Kultusministeriums im Bereich Integration. In Nürnberg ging Frau Regierungsschuldirektorin Antje Döllinger in einem moderierten Gespräch auf das Thema Rahmenbedingungen für Wertevermittlung an Schulen in Mittelfranken ein. Eine exklusive Fotoausstellung lud die Teilnehmer außerdem zur Reflexion und Gedankenaustausch ein: Mit ihren ausdrucksstarken Bildern aus Kriegsgebieten ermöglichte die Fotografin Laurence Grangien einen einmaligen Einblick in die Lebensrealität vieler Familien und Kinder mit Fluchterfahrung.


 

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