Unser Portfolio

Als Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte nutzen wir unser Potenzial und greifen auf unsere persönlichen Erfahrungen mit Spracherwerb und Integration sowie auf unsere beruflichen Erfahrungen als Lehrer im bayerischen Schulsystem zurück. Wir verfolgen aktuelle Entwicklungen im Bereich Migration und Schule und bilden uns weiter fort. Unser Knowhow und unsere Kompetenzen möchten wir gerne multiplizieren und mit Ihnen – als Kollegen oder Schule – im Rahmen einer schulinternen Lehrerfortbildung oder eines Beitrags zum pädagogischen Tag teilen. Wir bieten auf Wunsch unser Expertenwissen in Form von Beratungen oder Fortbildungen mit interkulturellem Schwerpunkt an.

Bei Interesse bitten wir Sie, Ihre Anfrage per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu richten.


Möglich sind Module zu folgenden Themenfeldern:

Sprachbewusste Kooperation im Klassenzimmer

Der bewusste Umgang mit Sprache ist in jedem Fach entscheidend. Sei es in der mündlichen Fragestellung der Lehrkraft oder in der schriftlichen Aufgabenstellung in einer Klassenarbeit, eine nötige Sensibilität für die Komplexität der eigenen Formulierungen ist für viele Muttersprachler keine Selbstverständlichkeit. Dabei führt der Weg der Fach-Vermittlung unabdingbar über die Sprache. Durch schüleraktivierende, kooperative Methoden können Sprachdefizite für Schüler mit oder ohne Migrationshintergrund vermieden oder kompensiert werden. Die sprachsensible Gestaltung des Fachunterrichts kann eine erfolgreiche Integration erleichtern und den Weg zum Schulerfolg ebnen.

Interkulturelles Lernen und interkulturelle Wertebildung

Es liegt in der Natur des Menschen, das Unbekannte abzulehnen. An dieser Stelle knüpft die Idee des interkulturellen Lernens im Unterricht an: Begegnungen mit dem Unbekannten, eine aktive Auseinandersetzung mit fremden Kulturen und Bräuchen fördern eine positive Lernumgebung und eine gegenseitige Wertschätzung in heterogenen Lerngruppen. Schüler mit und ohne Migrationshintergrund profitieren gleichermaßen von interkulturellem Wissen. Implizite und explizite Formen der Wertevermittlung nehmen dabei einen genauso wichtigen Platz ein wie die generelle Öffnung der Schule und eine wertschätzende Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern mit Migrationshintergrund.

Interkulturelle Elternarbeit

Eine gute Kooperation zwischen Eltern und Lehrern bildet die Grundlage für den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern. Oft sind gerade Schüler mit Migrationshintergrund darauf angewiesen, dass die Eltern und die Lehrer eine gemeinsame Sprache finden. Jedoch haben Lehrkräfte in Gesprächen mit Eltern nichtdeutscher Muttersprache oftmals Schwierigkeiten. Man fühlt sich nicht verstanden, nicht ernst genommen oder hat das Gefühl, dass kein Interesse an einer Zusammenarbeit besteht. Hintergrundinformationen über kulturelle und sprachliche Unterschiede und ein Einblick in Türöffner und Stolpersteine in Gesprächen mit Eltern nichtdeutscher Muttersprache können die wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche „Bildungspartnerschaft“ darstellen.

 

 


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